Werkzeugstar
Die FÖRCH Schweißpunktbohrmaschine FAST DRILL
01.10.2010
Versprechen kann man viel und auch die Optik eines Werkzeugs vermittelt nur einen vagen Eindruck über seine wirklichen Qualitäten. „Vorführen lassen, in die Hand nehmen, ausprobieren“ lautete deshalb das Motto am FÖRCH Messestand bei der diesjährigen automechanika. Bei Blech- und Karosserieexperten stieß insbesondere die druckluftbetriebene Schweißpunktbohrmaschine FAST DRILL auf reges Interesse. Und dies nicht nur wegen der Wolframkarbidspitze (3100 HV nach Vickers), die selbst höchstfeste Stähle penetriert. Der eigentlicher Clou ist die revolutionäre zweistufige Bedienkinematik der Schweißpunktbohrmaschine: Auslöser halb durchdrücken, und schon steckt die Zentrierspitze im Blech, erst wenn der gesamte Hebelweg genutzt wird, setzt die Drehbewegung ein.
Was simpel klingt, ist eine echte Arbeitserleichterung und trägt dazu bei, den Verschleiß des Bohrers deutlich zu senken. Denn wird dieser bereits rotierend aufgesetzt, kommt es schnell zu unkontrolliertem Einhaken oder unerwünschten Wanderbewegungen, so dass der Kopf schnell ausbricht oder anderweitig beschädigt wird. Eine weitere Vorkehrung zur Erhöhung der Lebensdauer hat FÖRCH mit der niedrigen Drehzahl getroffen, was die Hitzeentwicklung reduziert. Eine Kombination aus kraftvollem mechanischem und pneumatischem Vorschub sorgt dennoch für eine hervorragende Bohrleistung und dafür, dass nur wenig Kraftaufwand notwendig ist.
Die Statistik überzeugt: Mit einer einzigen Spitze – serienmäßig 8 mm, alternativ 10 mm – können 80 bis 120 Löcher in höchstfeste Stähle gesetzt werden. Anschließend lassen sich dann immer noch bis zu 1.000 Bohrungen in Standardblechen vornehmen. Somit sorgt FAST DRILL auch in gut ausgelasteten Karosseriewerkstätten für niedrige Betriebskosten. In der Grundausstattung wird die DL-Schweißpunktbohrmaschine FAST DRILL komplett mit Gegenhaltebügel, Schweißpunkt DC Fräser (8/44 MM) und Inbusschlüssel für den Bohrerwechsel geliefert. Und selbstverständlich macht das komfortable Set bereits auf den ersten Blick einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Aber der beste Rat: Einfach mal selbst in die Hand nehmen und ausprobieren.